Hidenori Takagi

Festkörperforschung

Hidenori Takagi ist einer der weltweit herausragenden und international bestens vernetzten Forscher für die moderne Festkörperforschung und Materialwissenschaft. Seine Beiträge auf dem Gebiet der Hochtemperatursupraleitung, der korrelierten Materialien und der magnetischen oxidischen Verbindungen gelten als ebenso innovativ und hervorragend wie seine Fähigkeiten bei der Synthese von neuartigen Verbindungen. An der Universität Stuttgart sowie am dortigen Max-Planck-Institut für Festkörperforschung soll er den strategischen Schwerpunkt der Festkörperforschung verstärken und eine Neuausrichtung von der "klassischen" Halbleiter- und Metallforschung hin zu "Advanced Materials" vorantreiben und die interdisziplinäre Forschung ausbauen helfen.

Nominierende Universität: Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart

Prof. Dr. Hidenori Takagi

geb. 1961. Während und nach der Promotion (1989) war er an der University of Tokyo nach der Promotion war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei AT&T Bell Laboratories in den USA tätig. 1994 kehrte er als Associate Professor nach Tokio zurück, seit 1999 war er ebendort Professor sowie seit 2002 Direktor des Magnetic Materials Laboratory am RIKEN Advanced Science Institute in Wako, Saitama, Japan. Unter den wichtigsten Auszeichnungen sind der IBM Science Prize (1988) und der Prize for Science and Technology des japanischen Bildungsministeriums (2010). 2010 war er zudem Fellow der American Physical Society. Hidenori Takagi hat mehrere Zeitschriften wie das Journal of the Physical Society of Japan herausgegeben. Er ist Mitherausgeber mehrerer internationaler Fachzeitschriften sowie Mitglied mehrerer internationaler Gremien, u.a. dem International Advisory Committee am Canadian Institute for Advanced Research (seit 2008). Seit April 2014 ist er als Humboldt-Professor Gründungsdirektor des neuen Instituts für Funktionelle Materie und Quantentechnologien am Fachbereich Physik der Universität Stuttgart sowie Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart.