Andreas S. Schulz

Statistik/Ökonometrie

Andreas Schulz ist einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet Operations Research (OR) und eine treibende Kraft der neuen Forschungsdisziplin Algorithmische Spieltheorie. Interdisziplinär ausgerichtet gilt er als Experte dafür, mathematische OR-Forschung mit der originären Wirtschaftstheorie zusammenzubringen – ein Ansatz, der in Deutschland bislang wenig verfolgt wird. An der Technischen Universität München (TUM) soll Andreas Schulz eine Professur für Quantitative Methods in Management an der TUM School of Management bekommen und daneben der TUM School of Mathematics angehören. Ziel der interdisziplinären Forschungstätigkeit ist, die Zusammenarbeit zwischen beiden Fakultäten auf eine neue Grundlage zu stellen und damit die TUM in eine führende Position im Bereich der Grundlagenforschung in Deutschland zu bringen.

Nominierende Universität: Technische Universität München (TUM)

Prof. Dr. Andreas S. Schulz

geb. 1969, ist Professor of Mathematics of Operations Research und Lehrstuhlinhaber des Patrick J. McGovern Chair of Management am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA. Die Professur trat er 1998 bereits im Alter von 29 Jahren an. Für seine Dissertation an der Technischen Universität Berlin wurde er 1996 mit dem Carl-Ramsauer-Preis und mit dem Preis für herausragende Dissertationen der Gesellschaft für Mathematik, Ökonomie und Operations Research (GMÖOR) geehrt. Als Humboldt-Forschungspreisträger kehrte er zwischen 2011 und 2013 für einen Forschungs- und Lehraufenthalt an seine Alma Mater in Berlin zurück. Er hat bereits zahlreiche Gastprofessuren ausgeübt, wie an der University of British Columbia, der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Universität Maastricht. Er ist zudem Gründungsmitglied der Jungen Akademie in Berlin/Deutschland. Seine Humboldt-Professur an der TUM wird er zum Juli 2015 antreten.