Michael Weiss

Mathematik

Michael Weiss ist als einer der führenden Experten in algebraischer und differentieller Topologie international hoch angesehen. Als eine seiner größten Leistungen gilt der Beweis der sogenannten Mumford-Vermutung, eines mathematischen Problems, das in viele Bereiche der Disziplin hineinreicht. An der Universität Münster soll Weiss eine neue Professur für Mathematik antreten und die geometrische Forschung in Münster verstärken sowie der Universität helfen, auf dem Gebiet der Topologie zur weltweiten Spitze aufzuschließen.

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Nominierende Universität: Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Michael Weiss

geb. 1955 in Deutschland, Promotion (1982) an der University of Warwick, Großbritannien, anschließend als Postdoc und Wissenschaftlicher Assistent am IHÉS bei Paris, an den Universitäten Bielefeld, Edinburgh und Göttingen. Dann verschiedene Stationen als Associate oder Visiting Professor, seit 1999 am Department of Mathematical Sciences, University of Aberdeen, Aberdeen, Großbritannien, seit 2003 als Professor. Mitgliedschaft in etlichen wissenschaftlichen Gremien und Auszeichnung beispielsweise 2006 mit dem Fröhlich Prize der London Mathematical Society.
2011 für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt, forscht er seit April 2012 am Mathematischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.