Friedrich Eisenbrand

Mathematik

Friedrich Eisenbrand zählt zur weltweiten Spitzengruppe im Bereich der Algorithmik und diskreten Mathematik und arbeitet an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Anwendungen, etwa der ganzzahligen Optimierung, die beispielsweise bei Kapazitätsplanungen in der Industrie oder der Telekommunikation von Nutzen ist. An der TU Berlin, am mitnominierenden Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik und im Forschungszentrum MATHEON soll Eisenbrand helfen, die Stellung Berlins als führendem Mathematikstandort zu stärken.

nicht mehr in Förderung

Nominierende Universität: Technische Universität Berlin zusammen mit dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB)

Prof. Dr. Friedrich Eisenbrand

geb. 1971. Promotion 2000 an der Universität des Saarlandes und am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken, danach dort Nachwuchsgruppenleiter und 2004 Gastprofessor am Indian Institute of Technology Delhi, 2005 Ruf an die Technische Universität Dortmund, von 2006 bis 2008 Professor an der Universität Paderborn, seitdem in Lausanne als Professor für Mathematik und Computer Science. Er wurde ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (2001) sowie dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2004). Mitgliedschaft in verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen.