Brian Foster

Teilchenphysik

Brian Foster gilt als einer der bedeutendsten experimentellen Elementarteilchenphysiker. Er war führend bei zahlreichen internationalen Projekten an Teilchenbeschleunigern und trug durch seine theoretischen Arbeiten, aber auch praktisch, etwa durch die Entwicklung innovativer Messinstrumente, zum Fortschritt der Beschleunigerphysik bei. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählt der Humboldt-Forschungspreis. Foster soll am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY arbeiten und als Professor an der Universität Hamburg zur Zukunft der Teilchenbeschleuniger forschen und lehren.

nicht mehr in Förderung

Nominierende Universität: Universität Hamburg zusammen mit DESY, Hamburg

Prof. Dr. Brian Foster

geb. 1954 in Großbritannien, 1975-1978 Graduate Student an der University of Oxford, 1978-1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rutherford Appleton Laboratory in Chilton, 1982-1984 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Imperial College of Science and Technology, London. 1984-2003 in verschiedenen Positionen am Department of Physics, Bristol University. Ab 2003 Professor für Experimentelle Physik an der University of Oxford, Subdepartment of Particle Physics, Oxford, Großbritannien. 1998 Humboldt-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Seit 2008 Mitglied der Royal Society, London. 2010 wurde er als Humboldt-Professor ausgewählt und trat an der Universität Hamburg im Juni 2011 eine Professsur für Experimentalphysik an. Die Berufung erfolgte gemeinsam mit DESY im Rahmen der Kooperation der beiden Einrichtungen PIER "Partnership for Innovation, Education and Research".