Marc Levine

Mathematik

Marc Levine ist ein weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Algebraischen Geometrie. Seine hervorragenden und innovativen Beiträge in seinem Fach, zuletzt seine Theorie über algebraischen Kobordismus, erfuhren eine hohe Resonanz und wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter dem Wolfgang Paul-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung im Jahr 2001. Levine soll als einer der Direktoren des geplanten Instituts für Algebra an der Universität Duisburg-Essen an frühere Aufenthalte in Essen anknüpfen. Mit Levine soll dort künftig eine Breite mathematischer Methoden abgedeckt werden, die in Deutschland einzigartig und weltweit nur an wenigen Orten zu finden ist.

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Nominierende Universität: Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Marc Levine

geb. 1952 in den USA, Studium und Promotion in den USA, von 1979 bis 1984 Assistant Professor in Philadelphia und von 1986 bis 1988 Associate Professor in Boston, bis 2009 als Full Professor an der Northeastern University, zahlreiche Gastprofessuren vor allem in den USA sowie in Deutschland. Levine forschte in Bonn und in Essen 2002 als Wolfgang Paul-Preisträger sowie 2006 als Humboldt-Forschungspreisträger. 2009 wurde er für die Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt und übernahm im selben Jahr eine Professur an der Uni Duisburg-Essen.